Towarzystwo Społeczno-Kulturalne Żydów w Polsce

Eine Organisation polnischer Juden, die zwischen 1950-1991 die einzige war, die deren Interessen vertrat. Der Verein entstand im Oktober 1950 infolge der Vereinigung des Zentralkomitees der Juden in Polen mit dem Jüdischen Verein für Kultur und Kunst. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die jüdische Kultur wieder aufblühen zu lassen, zu bewahren und zu verbreiten. Bis 1968 hatte der Verband einen eigenen Verlag namens „Jidysz Buch” - damals der größte Verlag der Welt, der Bücher auf Jiddisch herausgab – und gab die Zeitschriften „Fołks Sztyme” und „Jidysze Szriftn”, die ungefähr 5.000 Abonnenten hatte, heraus. 1956 gehörten dem Verein 12.500 Mitglieder in 30 Ortsgruppen, in denen jüdischen Bibliotheken und Clubs tätig waren, an. Die Organisation wurde infolge der antizionistischen Hetzjagd und der Massenauswanderung der Juden aus Polen im Jahre 1968 immer schwächer. Heutzutage hat der Verein 17 Ortsgruppen und 2000 Mitglieder. Er gibt die zweisprachige, polnisch-jüdische Schrift „Dos Jidysze Wort – Słowo Żydowskie” heraus, und organisiert kulturelle Veranstaltungen und Programme zur Sozial- und Gesundheitsfürsorge seiner Mitglieder - meistens für ältere Menschen.

Der Text stammt vom Portal Diapozytyw, früher Eigentum des Adam-Mickiewicz-Instituts.
Der nebenstehende Text stammt aus dem Buch „Historia i kultura Żydów polskich. Słownik“ („Die Geschichte und Kultur der Polnischen Juden. Glossar.“), dessen Autoren Alina Cała, Hanna Węgrzynek und Gabriela Zalewska sind. Das Buch wurde beim Verlag WSiP herausgegeben.

Die Übersetzung dieses Textes wurde ermöglicht dank der freundlichen Unterstützung der:

Konrad Adenauer Stiftung Polska

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