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Chełm

Polska / lubelskie

Synagogen, Gebetshäuser und andere Friedhöfe Orte der Martyrologie Jaudaica in Museen Sonstiges

Zusammenfassung

Woiwodschaft:lubelskie / lubelskie (vor 1939)
Bezirk:chełmski / chełmski (vor 1939)
Gemeinde:Chełm / Chełm (vor 1939)
Andere Namen:Chelm [j. jidysz]; חלם [j. hebrajski]; Хелм [j. rosyjski]; Хэлм [j. białoruski]
 
GPS:
51.1430° N / 23.4715° E
51°08'34" N / 23°28'17" E

Lage

yarek shalom /

Chełm – a city by the Uherka River (one of Bug River's left-bank tributaries) in eastern Poland, Lubelskie Province. The city has county rights and is the center of Chełm County. It lies 247 km southeast of Warsaw, 71 km east of Lublin and 29 km west of the border checkpoint with Ukraine at Dorohusk.

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Geschichte

Marta Kubiszyn

Abraham Berland, head of the Jewish Handwerker Verein [artisans union], carries a flag in the May Day workers' parade in Chelm | unknown

Die ersten Juden erschienen ca. 1205 in Chełm, als die Stadt sich nicht innerhalb der polnischen Grenzen befand. Die ersten Erwähnungen über Juden in Chełm in den Grenzen des polnischen Staates stammen vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Kurz darauf entstand die erste eigenständige jüdische Gemeinde.

Im Jahre 1543 waren von den 71 Handwerkern in der Stadt 25 Juden. Mitte des 16. Jahrhunderts gab es hier bereits eine Jeschiwa-Schule. Dort lehrten u. a. Symeon Auerbach und Salomon Zalman. In dieser Zeit wurde der Rabbi Juda Aron (Rabbiner von Lublin, Chełm und Bełżec) berühmt, der auch als „Doktor des jüdischen Rechts“ bezeichnet wurde. Aron wurde von König Sigismund I. zum Steuereintreiber des ganzen Chełmer Landes ernannt. Sein Sohn Elijah Baal Szem war ein berühmter Kabbalist und Begründer der in ganz Europa bekannten Rabbinerlinie – der Aszkenazy.

Im Jahre 1550 lebten in der Stadt 370 Juden. Drei Jahre später war der Jude Joszko Zollpächter in Chełm und Hrubieszów. Im Jahre 1556 erließ Sigismund II. August ein Privileg, mithilfe dessen er die jüdische Bevölkerung in Schutz nahm.

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Chełmer Gemeinde zu einer der größten und bedeutendsten Gemeinden in der Region. Über ihre starke Position und ihre Machtaspirationen über kleinere Gemeinden zeugt u. a. das 1557 von Sigismund II. August erlassene Dekret, in dem den Juden aus Krakau, Lublin, Lemberg und Chełm untersagt wurde, sich in die Angelegenheiten kleinerer Gemeinden einzumischen.

In den Jahren 1606-1615 war Samuel Eliezer ben Juda Edels der Rabbiner der Gemeinde. 1629 zählte die Stadt 2600 Einwohner, davon 800 Juden (30,7%). Ein Teil der Chełmer Juden lebte von der Landwirtschaft, die reichen Kaufleute hingegen spielten eine wichtige Rolle im internationalen Handel mit Leder, Wolle und Mehl. Viele der erhaltenen Quellen lassen darauf schließen, dass es starke wirtschaftliche Bindungen zwischen den jüdischen und christlichen Einwohnern der Stadt gab, wenngleich es auch ernsthafte Konflikte gab, wie bspw. in den Jahren 1580 und 1582 als es zu Angriffen auf die Juden und auf ihre Synagoge kam. Eine erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde wurde vom Ansturm der Kosaken von Chmelnyzkyj unterbrochen, die im Jahre 1648 ca. 400 Juden umgebracht haben, also rund 75% der Gemeinde.

Die jüdische Gemeinschaft in der Sta

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